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Projekt „Verfilmung einer Kurzgeschichte“ im Fach Deutsch
Nachdem wir, die Vorklasse W/S, im Fach Deutsch das Thema Kurzgeschichten durchgenommen haben und zahlreiche intensive Diskussionen über verschiedene Meinungen und Interpretationen der besprochenen Kurzgeschichten geführt haben, begannen wir am 1. Juli 2010 ein Filmprojekt für das Fach Deutsch unter Aufsicht von Frau Iglhaut. Die Aufgabe hat gelautet: „Verfilmen Sie eine selbst gewählte Kurzgeschichte.“
Zunächst mussten sich die verschiedenen Gruppen, die jeweils ca. vier Mitglieder umfassten, eine geeignete Kurzgeschichte aussuchen. Sobald alle Gruppen ihre Kurzgeschichte gefunden haben, wurde damit begonnen, ein Drehbuch zu schreiben. Mit vollem Elan und Eifer ist es im Anschluss daran an die Dreharbeiten gegangen!
Die einzige Bedingung war, alle Szenen in der Schule bzw. auf dem Schulgelände zu drehen. Das ist zwar schwierig gewesen, aber zugleich auch eine tolle Herausforderung. Unsere Kreativität wurde gefordert!
So wurden alle möglichen Räume der Schule für die Dreharbeiten genutzt: der Pausenhof, die Klassenzimmer, die Aula, der Parkplatz, die Küche der Berufsschule u.v.m.. Planschbecken, Küchenutensilien, Perücken, verschiedene Outfits und Kinderwägen wurden mit in die Schule gebracht, so dass die Dreharbeiten beginnen konnten.
Es ist eine harte Zeit mit Höhen und Tiefen gewesen, da es eine große Herausforderung gewesen ist, einen Film in einem doch sehr begrenzten Zeitraum zu drehen. Unsere sechs Gruppen haben Kurzgeschichten wie ,,Lehrer, die alles können (wollen)" von Victoria Metie, ,,Die Küchenuhr" von Wolfgang Borchert, ,,Bratkartoffeln... Iih" von Gaby Schumacher, ,,Nie aufgeben" von Fabio 95, ,,Bruder Geldautomat" von Stefano Benni und ,,Ungeschriebene Gesetze" von einem unbekannten Autor gewählt.
Leider hatte eine Gruppe die Schwierigkeit, dass zwei ihrer Mitglieder die Schule verlassen haben, so dass das Drehbuch mehrere Male umgeschrieben werden musste, um weiterhin alle Rollen abdecken zu können. Andere mussten zu dritt verschiedene Personen spielen und dabei zudem auch noch drehen. Doch durch die starke Klassengemeinschaft sind alle dazu bereit gewesen, auch in anderen Gruppen für andere einzuspringen. Es wurden Utensilien untereinander ausgetauscht, kreative Tipps sowie konstruktive Kritik gegeben und sich in allen Belangen gegenseitig geholfen.
Außerdem konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen, indem wir z. B. Einkaufsschilder und Geldautomaten aus Karton hergestellt haben, in verschiedenste Rollen geschlüpft sind etc.
Das Projekt hat unsere Klassengemeinschaft gestärkt und Rivalitäten vermieden. Nachdem jeder jedem geholfen hat, ist es im Grunde ein großes Klassenprojekt – und nicht nur das Projekt der jeweiligen Gruppen.
Unsere Klassenlehrerin Frau Iglhaut ist immer eine helfende Hand gewesen und auch als engagierte Kamerafrau eingesprungen. Sie war von unserer Arbeit sehr begeistert und konnte sich auch so manches Mal das Lachen nicht verkneifen.
Cornelia Kolbe, Romina Mathes, Annika Pottel, Canan Yildiz, Susanne Zier (alle BVK WS)
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